Kreditkarte der Mercedes Benz-Bank: Änderung des Herausgebers ab April

04.04.2016

Zum April ändert sich der Herausgeber der MercedesCard. Dennoch existiert das Kreditkarten-Angebot weiter – über die BW Bank. Was Kunden gegebenenfalls dennoch beachten müssen, erläutern wir im folgenden Artikel.

Das Geschäft mit den kleinen Plastikkarten ist hierzulande ein für die Anbieter durchaus Lukratives. Entsprechend umkämpft ist vor allem der deutsche Kreditkartenmarkt. Die Zahl der Angebote ist folglich groß. Dabei sind nicht nur Kreditinstitute mit eigenen Kreditkarten am Markt vertreten. Selbst Unternehmen erschaffen schon seit Jahren eigene Kreditkarten. Das sicher auch deshalb, weil Kreditkarten in diversen Kreisen auch als eine Art Prestigeobjekt gelten. So wundert es nicht, dass zum Beispiel auch die aus dem bekannten Automobilbauer hervorgegangene Mercedes Benz-Bank eine eigene Kreditkarte anbietet. 



Änderung zum 1. April

Allerdings wird die Mercedes Benz-Bank sein Kreditkartenangebot an die BW Bank abgeben. Das Unternehmen betont, dass trotzdem grundsätzlich alles beim Alten bliebe. Bestandskunden, die eine MercedesCard nutzen, könnten ihre Karten weiterhin ohne Einschränkungen einsetzen. Am Leistungsumfang und den Konditionen der Karten ändere sich nichts. 

Nur in einigen Fällen jedoch sind nach Angaben des Bankhauses Formalitäten erforderlich. Das gilt zum Beispiel, wenn Kunden die sogenannte flexible Rückzahlungsoption ihrer MercedesCard in Anspruch nehmen. Um diese aufrechterhalten zu können, muss der BW Bank bis Ende Juni ein neues dafür vorgesehenes Zustimmungsformular vorliegen. Auch Kunden, die aktuell am Bonusprogramm der MercedesCard teilnehmen, sollten handeln. Denn um weiterhin am Prämienprogramm teilnehmen zu können, muss der BW Bank dafür ein entsprechendes Erklärungsformular gesendet werden.



Vergleichen lohnt sich

Egal, um welche Art Kreditkarte es Verbrauchern letztlich geht. Ein vergleich lohnt immer. Die MercedesCard beispielsweise kostet ihren Nutzer eine jährliche Grundgebühr in Höhe von immerhin 29 Euro bzw. 69 Euro (Gold-Karte). Im Gegenzug jedoch sind mit den Karten unterschiedliche Zusatzleistungen verbunden, die sich lohnen können. Dazu gehören zum Beispiel Vorzugskonditionen bei Mietwagenpartnern, Reiserücktritts- und Reiseabbruch-Versicherung (nur Gold-Variante) oder Ermäßigungen bei Mercedes-Benz Driving-Events. Geht es Verbrauchern jedoch lediglich um eine Kreditkarte zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, ist häufig ein Kreditkarten-Angebot ohne jährliche Grundgebühr ausreichend. Um unnötige Kosten zu vermeiden, sollten Bürger vor Beantragung einer (neuen) Kreditkarte immer Leistung und Kosten vergleichen.