Wirklich kostenlose Kreditkarte

24.05.2012

Wer sich bereits eine Kreditkarte zugelegt hat oder dies gern tun möchte, hat mit Sicherheit bereits feststellen müssen, dass es unzählige Varianten gibt. Beinahe jede deutsche Bank gibt diverse Kreditkarten aus. Besonders kostenlose Kreditkarten erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Doch auch bei diesen Angeboten gibt es Fallen.

Wer sich bereits eine Kreditkarte zugelegt hat oder dies gern tun möchte, hat mit Sicherheit bereits feststellen müssen, dass es unzählige Varianten gibt. Beinahe jede deutsche Bank gibt diverse Kreditkarten aus. Besonders kostenlose Kreditkarten erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Doch auch bei diesen Angeboten gibt es Fallen.

Eine wirklich kostenlose Kreditkarte gibt es nicht. Gewisse Gebühren fallen immer an. Sei es der Auslandsaufschlag bei Fremdwährungszahlungen, eine Gebühr für Bargeldabhebungen oder Zinsen bei Ratenzahlungen – Banken wollen Geld verdienen. Achtet man auf kleine Details, kann man mit der richtigen Kreditkarte aber wirklich Geld sparen und keine Kosten verursachen.

Gebührenüberblick
Die Gebührenarten bei allen Kreditkarten zu einem Großteil identisch. So gibt es die folgenden Hauptkosten, die auf Sie zukommen können:

1.    Kreditkartengrundgebühr (monatlich oder jährlich)
2.    Kreditkartenaktivierungs-/ Einrichtungsgebühr
3.    Zinsen bei Ratenzahlung der Kreditkartenrechnung
4.    Gebühr für Bargeldabhebung am Geldautomaten
5.    Auslandseinsatzentgelt für Zahlungen in Fremdwährung

Diese vier Kostenarten findet man bei beinahe jeder Kreditkarte, wobei die als „kostenlos“ deklarierten Kreditkarten besonders den ersten Punkt weglassen.

Kreditkarte wirklich kostenlos
Am Beispiel unserer schwarzen MasterCard möchten wir verdeutlichen, dass bei der richtigen Handhabung der Kreditkarte wirklich keine Kosten auf Sie zukommen.

1.    Kreditkartengebühr
Die schwarze Kreditkarte verzichtet auf monatliche oder jährliche Gebühren – dauerhaft

2.    Einrichtungsgebühr
Weder für die Beantragung, noch Ausstellung noch Aktivierung sind entgeltpflichtig.

3.    Zinsen bei Ratenzahlung
Die schwarze MasterCard hält diese Option für Karteninhaber bereit, setzt Zinszahlung aber nicht voraus. Das bedeutet, dass bei Rückzahlung der Kartenrechnung via Lastschrift im Gesamtbetrag keine Kosten auf Sie zukommen.

4.    Gebühr Bargeldabhebung
Für diese Funktion verlangt die Karten ausgebende Bank eine Gebühr. Das liegt unter anderem aber auch daran, dass eine Kreditkarte im eigentlichen Sinn als bargeldloses Zahlungsmittel gedacht ist. Bargeldverfügungen sollten deshalb auf die ec(Maestro)-Karte Ihrer Hausbank beschränkt werden.

5.    Auslandseinsatzentgelt
Dieser Punkt ist der einzige definitiv anfallende Kostenpunkt. Bei Zahlungen in Fremdwährung fällt die Umrechnungsgebühr an, die bei der schwarzen Kreditkarte aber gerade einmal 1,5 Prozent des Umsatzes ausmacht.

Kreditkartenvergleich lohnt
Um Ihre individuelle Kreditkarte zu finden, lohnt sich ein Kreditkartenvergleich auf jeden Fall. Überlegen Sie sich, was Sie wirklich wollen, wofür die Kreditkarte genutzt werden soll und was Sie bereit sind, zu zahlen. Dann kristallisiert sich die richtige Variante heraus.